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Für mich ist ungrantig der Zustand des nicht-grantig-seins, das ist aber von gut-drauf-sein noch weit weg. Aber abgesehen davon ist ungrantig eine besonders schöne Wortschöpfung – genauso wie nütz.”
Die Andere: „Bitte was?”
Der Eine: „Nütz! Das Gegenteil von unnütz, könnte man auch schöpfen.”
Die Andere: „Au ja, lass uns schöpfen und verbreiten, ungrantig und nütz. Aber noch mal zum gut-drauf-sein, ich find, dass ungrantig deutlich mehr ist als nur nicht zu granteln. Dass der Bayer an sich nicht zum Gefühlsüberschwang neigt, weiß man ja – frei nach »nicht geschimpft ist genügend gelobt«. Ungrantig ist für mich eine positive, vergnügte Grundstimmung.”
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